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Leipzig Sehenswürdigkeiten

Das Völkerschlachtdenkmal, Auerbachs Keller oder das Alte Rathaus - wir haben für Sie Informationen zu den interessantesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Leipzig zusammengetragen. Weitere Informationen zu den Leipzig Sehenswürdigkeiten finden Sie in unseren Reiseinformationen oder in der Rubrik Leipzig Bilder.


© IK's World Trip / Flickr

Altes Rathaus Leipzig

Das Alte Rathaus, in den Jahren 1556 und 1557 vom damaligen Bürgermeister Hieronymus Lotter erbaut, ist ein Wahrzeichen Leipzigs, das auf eine ereignisreiche Geschichte zurückblicken kann. Es befindet sich an der östlichen Seite des Marktplatzes und ist beeindruckende 90 Meter lang. Anfänglich diente es als Sitz des feudalen Oberhofgerichts und war zudem eine Gefängnisstätte. Der Marktplatz, der sich vor dem Rathaus befindet, war geeigneter Ort für Hinrichtungen der Delinquenten. Außerdem fanden diverse bürgerliche Vergnügungen in den Räumen des Rathauses statt. Noch heute ist es Schauplatz zahlreicher kultureller Höhepunkte und Veranstaltungen. Der heutige Festsaal diente früher als Gerichtssaal. Insbesondere der Turm und der außerordentliche Verkündigungsbalkon sind die Highlights des Alten Rathauses. Nicht ohne Grund zählt es zu Deutschlands letzten und bedeutendsten Bauwerken der Renaissance. Seit dem Jahr 1909 beherbergt das Alte Rathaus Leipzigs Stadtgeschichtliches Museum, das mit über 500.000 verschiedenen Ausstellungsstücken zahlreiche Besucher anzieht. Eine Ferienwohnung in Leipzig Zentrum nahe des Alten Rathaus lohnt sich!

© Dirk Goldhahn / Wikimedia Commons

Thomanerchor & Thomaskirche

Der heutige Thomanerchor in der Thomaskirche besteht seit mehr als 780 Jahren und ist aus dem ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift entstanden. Seine lange Geschichte macht den Thomanerchor zur ältesten kulturellen Einrichtung der Musikstadt Leipzig. Die Mitglieder des Chores werden Thomaner genannt, die bis heute noch im Alumnat leben und auf der Thomasschule lernen. Der berühmteste Kantor war zwischen 1723 und 1750 Johann Sebastian Bach, der zudem Kirchen-, Rats- und Universitätsmusik-Direktor war. Dank dieses musikalischen Erbes kann man Bach heute jeden Freitagabend und Samstagnachmittag bei den Kantaten des Knabenchors in der Thomaskirche hören. Diverse Medien sowie Konzertreisen haben den Chor zu seiner heutigen Bekanntheit verholfen. Eine Zuhörerschaft von 2000 Besuchern kommt wöchentlich zu den Kantaten- und Motettendarbietungen, die dreimal in der Woche nicht nur die musikalischen Künste Bachs sondern auch die Kirchenmusik am Leben erhalten. Das Grab von Johann Sebastian Bach befindet sich im Chorraum, seiner Wirkungsstätte. Außerdem findet jedes Jahr im Juni das Bachfest Leipzig statt, das an Bach erinnern soll.

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Völkerschlachtdenkmal

Das Völkerschlachtdenkmal ist ein weiteres Wahrzeichen Leipzigs. Es symbolisiert die Völkerschlacht im Jahr 1813 und erinnert an den Sieg der Verbündeten über die Armeen Napoleons. Es ist das größte Denkmal Europas und gilt als Außenstelle des Stadtgeschichtlichen Museums. Die Bildhauer Christian Behrens (1852-1905) und Franz Metzner (1870-1919) sind für die Gestaltung das Denkmals maßgeblich verantwortlich. Das Monument wurde auf Sumpfgebiet gebaut, welches durch 26 gigantische Holzsäulen getragen wird. Die 124 Meter breite Pyramide wiegt 300.000 Tonnen. Das Innere des Denkmals ist begehbar. Die im Inneren befindliche Krypta wurde in Gedenken an die 100.000 Gefallenen in der Schlacht errichtet. Über der Krypta wachen 10 Meter hohe Kolossalfiguren. Im Inneren entsteht ein einmaliger Widerhall in der Musik, so dass klassische Chorgesänge den Ort gerne nutzen. Es gibt eine 91 Meter hohe Plattform, von der Besucher eine herrliche Aussicht genießen können. Für diesen Ausblick, der sich vor allem bei guter Wetterlage lohnt, muss man einen recht anstrengenden Weg von etwa 500 Stufen über eine Wendeltreppe zurücklegen.

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Auerbachs Keller

In den Jahren 1530 bis 1538 hat Heinrich Stromer von Auerbach, zu seiner Zeit auch „Dr. Auerbach“ genannt, das Handelshaus Auerbachs Hof errichtet. Bereits 1525 wurde im Keller des Gebäudes, im so genannten Auerbachs Keller, Wein an Studenten ausgeschenkt. Das heute weltbekannte Weinlokal wurde vor allem durch Johann Wolfgang von Goethes „Faust“ bekannt. Goethe kehrte oft als Student in das Lokal in der Mädlerpassage ein und man sagt, dass er hier die Inspiration für sein Stück bekam. Es gefiel ihm so gut, dass er eine Szene in seinem Stammlokal spielen ließ. Mit dieser Szene hat er seinem Studentenlokal sowie der Stadt Leipzig ein literarisches Denkmal gesetzt. Auerbachs Keller verfügt über vier historische Gaststuben: den Fasskeller, das Lutherzimmer, das Goethezimmer und die Stube Alt-Leipzig sowie den 1913 neu erbauten Großen Keller. Auch heute findet man im Goethezimmer zahllose Erinnerungen an den Dichter sowie ein Gebilde, das die Sage des berühmten Ritts auf dem Fass von Faust darstellt. Auch heute noch dient Auerbachs Keller der Öffentlichkeit als historisches Restaurant und ist die zweitälteste Gaststätte mitten in der Leipziger Innenstadt. Laut einer amerikanischen Studie gilt Auerbachs Keller gar als das fünft bekannteste Restaurant weltweit.

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Gewandhaus

Das Gewandhaus, das ehemalige „Neue Concerthaus“ ist Leipzigs Konzertgebäude und seit 1781 die Heimstätte des Gewandhausorchesters. Es ist international eine der ersten Adressen für klassische Musik und eine halbe Million Besucher aus aller Welt kommen jährlich gerade zu den gebotenen Veranstaltungen in Leipzig. Felix Mendelssohn Bartholdy war einer der bedeutenden Kapellmeister des Orchesters, welches von Leipziger Kaufleuten im Jahr 1743 als Europas ältestes Konzert Orchester gegründet wurde. Das Gewandhausorchester zählt zu den renommiertesten weltweit. Ursprünglich wurde 1498 das Gebäude in der Leipziger Altstadt als Zeughaus erbaut und anschließend als Messehaus verwendet. Im Jahr 1780 wurde im Auftrag der Stadt ein Konzertsaal eingefügt und in das heutige Gewandhaus umbenannt. Das anfängliche Gewandhaus veranstaltete viele Uraufführungen bedeutender Werke der klassischen Musik von einflussreichen Komponisten wie Beethoven oder Brahms. In den folgenden Jahren wurde der Saal diverse Male umgebaut und renoviert. Nachdem das Gewandhaus seit dem Jahre 1886 immer seltener Verwendung für Konzerte fand, wurde das Gebäude folglich teilweise aufgegeben. Im Jahre 1944 wurde dann das Gewandhaus im Krieg zerstört. Heute findet man eine Gedenkplakette im Städtischen Kaufhaus, welches an den früheren Eingang des Konzertsaals erinnert. Im Jahr 1981 eröffnete der Nachfolgebau, das so genannte Neue Gewandhaus, auf dem Augustusplatz. Dort finden heute immer noch zahlreiche Veranstaltungen statt.

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Oper

Die Oper in Leipzig wurde 1693 gebaut und war damit nach Venedig und Hamburg das dritte bürgerliche Musiktheater in Europa. Die Oper steht in enger Verbindung zu in Leipzig geborenen Komponisten wie Richard Wagner. Nachdem Oper und Musiker anfingen miteinander zu kooperieren, eröffnete 1868 das Neue Theater am Augustusplatz, das der Oper und dem Schauspiel diente. In den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts präsentierte die Oper vorwiegend zeitgenössische Werke. Eines der wichtigsten Werke ist „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ (1930) von Brecht / Weills. Im Jahre 1943 wurde das Neue Theater zerstört und an gleicher Stelle zwischen 1956 und 1960 das heutige Opernhaus erbaut. Bedeutende Wagneraufführungen sowie eine Neuauflage vernachlässigter Werke bildeten vor allem in den folgenden Jahren das Programm. Mit der Übernahme der Operintendanz von Udo Zimmermann 1990 gelang der Oper ein spektakulärer Aufschwung. Zur Spielstätte gehören außerdem auch das Leipziger Ballett und die musikalische Komödie. Auf dem Spielplan stehen Werke aus Barock sowie aus Moderne, inszeniert von prägenden Regisseuren.

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Hauptbahnhof

Der Leipziger Hauptbahnhof wurde am 1.10.1915 eröffnet und zählte schon damals zu einem der größten Personenbahnhöfe der Welt. Die Restaurierung 1996/1997 verwandelte den Bahnhof nicht nur in ein modernes Shopping-Paradies sondern übernahm die Rolle des größten Kopfbahnhofs Europas und nahm Frankfurt somit diesen Titel. Der Leipziger Hauptbahnhof ist zudem zu einem Industriedenkmal geworden. Die neu errichteten Promenaden des Hauptbahnhofs zählen als Attraktion der historischen Stadt sowie als eines der schönsten und interessantesten Shopping-Center. Auf 30.000 Quadratmetern befinden sich über 140 Boutiquen, Cafés und Geschäfte. Die Promenaden haben sich immer mehr als Tor zur Innenstadt entwickelt und gelten als beliebter Veranstaltungsort, der verschiedene Attraktionen aus den Bereichen Kultur, Sport und Medien darbietet und zu einer angesagten Szene Location wird. Die zentrale Lage des Hauptbahnhofs ermöglicht einen Treffpunkt für jeden Besucher und Einwohner Leipzigs. Das große Glaskuppeldach macht das Einkaufen zu einem Wetterunabhängigen Erlebnis. Hauptbahnhöfe im Allgemeinen gewinnen immer mehr an Bedeutung in der Entstehung von Erlebniswelten, womit Leipzigs Bahnhof mit gutem Beispiel in der „Welt des Shopping und Genusses“ vorangeht.

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Barthels Hof

Der Name Barthels Hof ist daraus entstanden, dass der Messehof Leipzig zwischen 1747 und 1750 von Georg Werner für den Leipziger Kaufmann Gottlieb Barthel gebaut wurde. Das Bauwerk befindet sich gleich hinter der schmalen und auch unscheinbaren Fleischergasse. Der Hof ist unregelmäßig geformt, um den sich vierstöckige Häuser anordnen. Da alle Häuser ein sehr hohes Dach haben wirkt der Hof nach oben strebend. Ursprünglich befanden sich im Erdgeschoss Kaufkammern und Ställe und im Obergeschoss prachtvolle Festsäle. Die Dachgeschosse dienten als Warenspeicher, die restlichen Häuser wurden als Wohngemächer genutzt. In den Teilen des restaurierten Barthels Hof befinden sich heute viele Geschäfte. Ein Höhepunkt ist ein Besuch in dem traditionellen Restaurant, das schon seit über einem Jahrhundert typisch sächsische Küche seinen Gästen offeriert. Es gehört zu den beliebtesten Lokalen der Stadt. Die Hofterrasse ist nicht nur Aufenthaltsort für die Gäste im Sommer sondern besteht auch als Kulisse für verschiedene Aufführungen.

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Uniriese

Das Universitätshochhaus, das unter den Leipzigern auch nur Uniriese oder Weisheitszahn genannt wird, wurde im Jahr 1973 fertig gebaut. Die Universität ist die zweit älteste in Deutschland und wurde am 2. Dezember 1409 im Thomaskloster gegründet. 1968 wurden die Universitätskirche und das teilweise im Krieg zerstörte Universitätsgebäude abgerissen. Der Neubau des Geländes entstand im Rahmen einer Stadterneuerung zwischen 1968 und 1975. Das Gebäude ist heute auch unter dem Namen City Hochhaus bekannt, es hat 34 Stockwerke und ist 142,5 m hoch. Damit ist es das höchste Gebäude in Leipzig. Es wird zudem seit dem Neubau nicht mehr als Universitätsgebäude verwendet, sondern ist heute ein Komplex für Büroflächen und heißt daher auch MDR-Hochhaus, obwohl der MDR nicht Besitzer, sondern mit anderen Firmen Mieter ist. Die Form des City-Hochhauses wirkt asymmetrisch, ist aber in Wirklichkeit symmetrisch und erinnert an ein aufgeschlagenes Buch. Ursprünglich sollte das Modell in Rostock errichtet werden. Nachdem das Hochhaus von 1999 bis 2002 saniert wurde, ermöglicht der Komplex einen schönen Ausblick auf Leipzig und das Leipziger Randgebiet, den man zum einen von der erbauten Aussichtsplattform und zum anderen vom Panorama Restaurant aus erleben kann. Das Panoramarestaurant ist außerdem das Höchstgelegene der Stadt und verfügt über eine Dachterrasse in 120m Höhe, die täglich ab 9 Uhr geöffnet hat.

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Freizeitpark Belantis

Belantis ist der erste Freizeitpark in den neuen Bundesländern. Er liegt im Leipziger Süden, direkt am Cospudener See und mit Anschluss an die A 38. Das Schloss Belantis empfängt Sie königlich für Ihre Reise durch die Welten des Belantis Erlebnisparks. Alt und Jung werden in den Bann der verschiedenen Begegnungen gezogen. Entdecken Sie das Thal der Pharaonen oder begeben Sie sich auf eine Seereise mit Christopher Columbus Richtung Indien. Wollten Sie immer schon einmal im Mittelalter leben oder Ritter besiegen? Verfolgen Sie die Spuren von Merlin, dem Alchemisten, oder finden Sie einen Weg durch das Labyrinth von Avalon. Für Regentage versorgt Sie der eindrucksvolle Ballsaal und im Schloss-Café können Sie sich von kulinarischen Köstlichkeiten für Ihren weiteren Spaß stärken. Kinder werden sich das Spielzeug im Schloss Laden nicht entgehen lassen!